11 Fragen
1.Der Held ihrer Kindheit war . . .
. . . ganz klar: Neil Armstrong! Ich war neun Jahre alt und verfolgte mit meinem Vater wie er als erster Mensch den Mond betrat.
2. Was möchten Sie für Ihren Wahlkreis erreichen?
Mein Ziel ist es, den Main-Taunus-Kreis wirtschaftlich und kulturell noch attraktiver zu gestalten und den Menschen in meinem Wahlkreis eine lebens- und liebenswerte Heimat zu erhalten. Hierzu gehört der weitere qualitative Ausbau der verkehrlichen und wirtschaftlichen Infrastruktur, die Schaffung neuer, wohnortnaher Arbeitsplätze, die Erweiterung der bisher schon sehr guten Betreuungsmöglichkeiten für Jung und Alt, die Förderung des Ehrenamtes und der Erhalt des vielfältigen Schulangebotes aus dem Schüler und Eltern frei wählen können.
3. Was treibt sie an?
Die Möglichkeit, mitgestalten zu dürfen.
4. Mal abgesehen von der Politik, was machen Sie am liebsten?
Neben der Politik bleibt wenig Zeit, da ich auch auf kommunaler Ebene in meiner Heimatstadt Hofheim und im Main-Taunus Kreis engagiert bin. Politik machen und verantwortlich handeln ist eben eine Aufgabe, die ganzen Einsatz verlangt.
Mein großes Hobby war und ist das Orgelspiel. Ich habe jahrelang jeden Sonntag in der evangelischen Kirchengemeinde Bad Soden – Neuenhain gespielt. Leider habe ich die Zeit nicht mehr dazu. Aber ich spiele sehr gerne auf meinem Flügel. Für mich ist aber auch das Malen wohltuender Ausgleich. In meinem Arbeitszimmer habe ich nur Eigenproduktionen aufgehängt: Ein Triptychon von der Bucht aus meinem letzten Sommerurlaub.

5. Ihr Lieblingsbuch ist . . .
. . . „Der Untertan“ von Heinrich Mann. Das Buch gibt einen sehr guten Eindruck über die gesellschaftliche Situation im Kaiserreich.
6. Wenn es Ihnen einmal nicht so gut geht, sie einen Durchänger haben… An was denken Sie?
Tu was! Aktivität macht glücklicher als Nichtstun. Ob es das Heckenschneiden im Garten ist, Schreibtisch aufräumen oder irgendwas ausmisten. Oder auch Pläne schmieden, z.B. der nächste Urlaub. Danach fühlt man sich gut.
7. Wen würden Sie gerne einmal kennen lernen? (und warum?)
Ich wünschte, ich hätte etwas mehr Zeit für die Menschen, denen ich bei meiner Tätigkeit begegne. Diese Begegnungen von Menschen, die mit ihren Wünschen, Sorgen oder Anregungen an mich herantreten, füllen mich aus. Die wirklichen Helden leben mitten unter uns – man muss sie nur erkennen können.
8. Sie sind für den Ausbau des Flughafens. Nennen Sie uns doch die Hauptgründe für ihre Position?
Der Ausbau des Frankfurter Flughafens ist die wichtigste wirtschaftspolitische Weichenstellung der kommenden Jahrzehnte in Hessen. Als zentraler Verkehrsknotenpunkt in Europa ist der Flughafen Frankfurt von weltweiter Bedeutung und Jobmotor nicht nur für die Rhein-Main-Region. Unterbleibt ein Ausbau, ist seine Position als internationales Drehkreuz gefährdet. Dennoch sind die berechtigten Belange der Bevölkerung nach aktivem und passivem Lärmschutz zu berücksichtigen. Das ist eine schwierige Abwägung, die von beiden Seiten große Kompromisse verlangt. Daran arbeiten derzeit viele.
9. Wem würden Sie mit welcher Begründung einen Orden verleihen?
Sowas kann man schwer beantworten. Meine Wertschätzung gilt vor allem Menschen, die sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl einsetzen.
10. Meine erste Rede….
. . . daran kann ich mich nicht mehr so genau erinnern. Es müsste als Schulsprecher bei der Abschlussfeier gewesen sein. Sicher war ich nervös, habe abgelesen und war froh als es vorbei war.
11. Letzte Frage: Sie dürfen drei berühmte Personen zum Essen einladen. Wen würden Sie einladen?
Ich hatte schon die Ehre z.B. mit Michail Gorbatschow in sehr kleinem Kreis zu essen. Es war sehr interessant und ich konnte mich mit einer faszinierenden Persönlichkeit der Zeitgeschichte unterhalten. Aber es war eher Zufall, dass es zu diesem Treffen kam. Und, dabei sollte es auch bleiben.