Hochheim

Vor den Toren von Wiesbaden und Mainz  liegt die 17.000 Einwohner Stadt Hochheim am Main. Eine schöne Altstadt mit liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern, die katholische Pfarrkirche “St. Peter und Paul” mit ihrem reichen Barockschmuck und natürlich die vielen gemütlichen Straußwirtschaften und Gutsausschänke prägen das Hochheimer Stadtbild. Hochheim besteht aus der Hochheimer Kernstadt, der am Mainufer gelegenen Südstadt, der von Weinbergen eingerahmten Altstadt und dem 1977 eingemeindeten Stadtteil Massenheim

Meine politische Arbeit für Hochheim:

Der Weinbau ist für Hochheim und Umgebung lebenswichtig. Daher habe ich mich in den letzten Jahren insbesondere für diesen Wirtschaftszweig eingesetzt. So habe ich mich für den Erhalt von Prädikatsystem und Mostanreicherung eingesetzt. Darüber hinaus ist es mir durch meinen erfolgreichen Einsatz für die flächendeckende Förderung des Pheromoneinsatzes gelungen, den Weinanbau praktisch insektizidfrei zu machen.

Historie:

Der Name Hochheim geht auf die Alemannen zurück, die im 4. und 5. Jahrhundert auf dem heutigen Stadtgebiet siedelten. Zuvor hatten sich bereits Kelten und Römer hier niedergelassen. Letztere waren es auch, die den Weinbau in die Region brachten.
Erstmals erwähnt wurde Hochheim als Station auf dem Todeszug des Predigers Bonifatius. Nachdem das Dorf 1273 vom Kölner-Domkapitel an das Mainzer-Domkapitel verkauft worden war, erhielt die Bevölkerung 1484 durch Kaiser Friedrich III. das Recht, jährlich zwei Märkte abzuhalten. Der daraus hervorgegangene Hochheimer Markt erfreut sich bis heute besonderer Beliebtheit.
Als Folge des Reichsdeputationshauptschluss 1803 wurde Hochheim ein Teil des Fürstentums Nassau-Usingen aus dem drei Jahre später das Herzogtum Nassau wurde. Im Jahr 1820 erhielt Hochheim dann die Stadtrechte (was allerdings nicht urkundlich dokumentiert ist) und beherbergte fortan ein herzoglich-nassauisches Amt.  Als Folge des preußisch-österreichischen Kriegs 1866 wurde Hochheim dann von Preußen annektiert und 1928 zu einem Teil des Main-Taunus-Kreises gemacht.
Nach der Auflösung Preußens durch die alliierten Siegermächte des 2. Weltkriegs wurde Hochheim ein Teil des neu gegründeten Bundeslands Hessen. 1977 erfuhr die Stadt in Form der Eingemeindung von Massenheim eine Gebietserweiterung.
Hochheim unterhält eine Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Le Pontet (seit 1987) sowie Städtefreundschaften mit der ungarischen Stadt Bonyhad (seit 1997) und mit Kölleda in Thüringen.

Kultur:

Hochheim und Massenheim verfügen über moderne Sportanlagen, Tennisplätze und ein Hallenbad sowie zahlreiche Konzert- und Theaterveranstaltungen wie z. B. “TiK – Theater im Keller” und das “Rheingau-Musik-Festival”.
Im Mittelpunkt steht in Hochheim der Wein. Die Stadt ist seit Jahrhunderten vom Weinbau geprägt und viele der örtlichen Weine genießen Weltruhm. Mit über 1.000 Morgen berühmter Weinbergslagen zählt Hochheim zu den größten Weinbaugemeinden des Rheingaus. Das Hochheimer Weinfest – am ersten Wochenende im Juli – ist eines der publikumstärksten und größten Weinfeste im Rheingau. Jährlich lassen sich über 100.000 Besucher bei Hochheimer Wein, Sekt und kulinarischen Köstlichkeiten von der besonderen Atmosphäre des Weinfestes in der liebevoll restaurierten Altstadt verwöhnen.
Aber auch als Sektstadt hat sich Hochheim einen Namen gemacht. 1837 wurde hier die erste rheinische Sektkellerei – “Burgeff” – gegründet, die noch heute für die Stadt bedeutend ist. Nicht nur die Marke “Mumm” hat bei Kennern einen besonderen Namen.
Eine besonders traditionsreiche Veranstaltung ist der über 500 Jahre alte Hochheimer Markt, der größte Herbstmarkt der Region. Die einzigartige Mischung aus Jahrmarkt, Kunstgewerbe, Landwirtschaft und Viehmarkt macht die besondere Attraktivität des immer Anfang November abgehaltenen Marktes aus, zu dem die Stadt jedes Jahr ca. 400.000 Besucher erwarten kann.

Sehenswert:

Wer nach Hochheim kommt, sollte keinesfalls auf eine Besichtigung der im Barockstil gehaltenen Kirche St. Peter und Paul aus dem 18. Jahrhundert verzichten. Die Kirche ist mit von 1999 bis 2005 restaurierten Fresken des deutschen Barockmalers Johann Baptist Enderle geschmückt.

Wussten sie schon, …

… dass die englische Königin Victoria eine Vorliebe für edle Hochheimer Tropfen hatte, weshalb die Engländer den Rheingauer Wein bis heute nur „Hock“ nennen?